Das Heimathaus auf dem Freizeithof Bögel-Windmeyer
Willkommen auf der Website des Vereins zur Heimat- und Brauchtumspflege Ibbenbüren e. V.
Im Heimathaus auf dem Gelände des Freizeithofes Bögel-Windmeyer erleben Sie die Bräuche und Gepflogenheiten vergangener Zeiten. Das Haus wurde aus drei alten Gebäuden mit Original-Ziegeln und Balken zusammengefügt.
Seit 1997 präsentiert der Verein Holzschuhmachermaschinen der Fa. Jürgens (1946), Geräte zur Flachsverarbeitung, eine Wagenmacherei sowie eine Schlepperausstellung der Jahre 1949 bis 1966.
Im Obergeschoss erwarten den Besucher Möbelstücke der 50er Jahre, ein Webstuhl sowie eine Kleiderausstellung der Jahre 1920 bis 1950.
Öffnungszeiten und Führungen nach Absprache:
Michael Mersch · Tel.: 0 54 51 / 88 625 · Mobil: 0160 / 950 54 358
Eintritt: 1 € pro Person
Nach Fertigstellung unseres Backhauses sagte mir unser Vorsitzender Detlef Retzlaff: „Als nächstes bauen wir uns ein Heimathaus!" Ich habe ihm gesagt: „Du spinnst wohl!" Doch jetzt ist das schöne Haus fertig. Ein Fachwerkhaus, ein Zweiständerhaus, die Fachwerkfelder mit roten Handformbacksteinen ausgemauert. Ein Schmuckstück auf dem Freizeithof der Stadt Ibbenbüren, Hof Bögel-Windmeyer.
Auf Drängen unseres Vorsitzenden bekamen wir das zum Abbruch bestimmte Fachwerkhaus des Hofes Grotemeyer in Uffeln. Leider wurde es ein Raub der Flammen. Ermutigt durch Architekt Bernhard Krause nahmen wir das Werk trotzdem in Angriff. Der Dachstuhl kam vom Hof Funke in Riesenbeck, das Fachwerk aus Westerkappeln.
Richtfest feierten wir am 26. April 1996. Am 30. April 1997 wurde das Haus von Pfarrer Hermann Roling eingeweiht. Annähernd 9.000 freiwillige Arbeitsstunden wurden geleistet.

Heimathaus

Blick in den Backofen beim Anheizen
Zweiständer-Fachwerkhaus mit Diele, Küche, Werkstatt, Spinnstube und Museumsstube. Platz für bis zu 70 Personen.
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Errichtet 1992. Bruchsteine vom Josef-Stift. Auf Wunsch wird der Ofen angeheizt und frisches Brot gebacken.
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Historische Traktoren, Kutschen und landwirtschaftliche Maschinen aus der Vereinssammlung.
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Holzschuhmacherei, Schuhmacherwerkstatt und Stellmacherei — handwerkliche Tradition erleben.
→ Mehr erfahrenEindrücke aus dem Inneren — zum Vergrößern anklicken
Das Herzstück des Vereins — ein Zweiständer-Fachwerkhaus, zusammengefügt aus drei historischen Gebäuden mit Original-Ziegeln und Balken. Bis zu 70 Personen finden hier Platz.
Das Heimathaus entstand in rund 9.000 freiwilligen Arbeitsstunden. Der Dachstuhl stammt vom Hof Funke in Riesenbeck, das Fachwerk aus Westerkappeln. Richtfest war am 26. April 1996, die Einweihung durch Pfarrer Hermann Roling am 30. April 1997.
Im Erdgeschoss befinden sich die historische Diele, eine alte Bauernküche, eine Schmiede- und Wagenmacherwerkstatt sowie Holzschuhmachermaschinen der Fa. Jürgens (1946) und Geräte zur Flachsverarbeitung.
Das Obergeschoss zeigt Möbelstücke der 50er Jahre, einen Webstuhl sowie eine Kleiderausstellung der Jahre 1920 bis 1950. Die gemütliche Spinnstube lädt zum Verweilen ein.
Das Heimathaus ist als standesamtliches Trauzimmer anerkannt. Heiraten im einzigartigen Fachwerk-Ambiente — Termine über das Standesamt Ibbenbüren.
Führungen und Besichtigungen nach Absprache mit Michael Mersch (Tel.: +49 160 950 543 58). Eintritt: 1 € pro Person.

Außenansicht des Heimathauses

Eingangsbereich auf dem Freizeithof
Frisches Brot aus dem Holzofen — das Backhaus ist eines der ältesten Gebäude auf dem Vereinsgelände und ein lebendiges Zeugnis traditionellen Handwerks.
Das Backhaus wurde 1992 errichtet. Die Bruchsteine stammen vom ehemaligen Josef-Stift in Ibbenbüren und geben dem Gebäude seinen unverwechselbaren historischen Charakter.
Im Mittelpunkt des Backhauses steht ein original Holzbackofen. Auf Wunsch wird er für Gruppen und Veranstaltungen angeheizt, sodass Besucher das traditionelle Brotbacken hautnah erleben können.
Das Backhaus ist ein beliebter Ort für Vereinsfeste und Vorführungen. Bei Führungen erklärt der Verein die Tradition des gemeinschaftlichen Backens, wie es früher in den Bauernschaften üblich war.
Besichtigungen nach Absprache mit Michael Mersch (Tel.: +49 160 950 543 58).

Blick in den Backraum beim anheizen

Marzipan-Christstollen beim abbacken
Technik aus vergangenen Jahrzehnten — die Maschinenhalle beherbergt eine beeindruckende Sammlung historischer Traktoren, Kutschen und landwirtschaftlicher Geräte.
In der Halle sind Fahrzeuge und Maschinen aus den Jahren 1949 bis 1966 zu sehen. Darunter befinden sich ein Deutz-Traktoren, verschiedenste Motoren, sowie Anhänger und historische Landmaschinen.
Die Fahrzeuge werden von den „Treckerfreunden" des Vereins liebevoll gepflegt und fahrbereit gehalten. Interessierte sind herzlich willkommen, sich der Gruppe anzuschließen.
Führungen nach Absprache mit Michael Mersch (Tel.: +49 160 950 543 58).

Schiebetor zur Maschinenhalle

Blick in die Maschinenhalle · Links im Bild ein 11er Deutz

Kartoffelsortierer · Spitzdrescher · Schrotmühle
Häcksler · Dreschser · Standmotoren
Eine kleine Auswahl unserer Fahrzeuge · Zum Vergrößern anklicken · Vollständige Galerie unter Historische Fahrzeuge →
Handwerk zum Anfassen — in den kleinen Werkstätten des Heimathauses wird traditionelles Handwerk lebendig gehalten und für Besucher erlebbar gemacht.
Eines der Herzstücke der Ausstellung sind die Holzschuhmachermaschinen der Firma Jürgens aus dem Jahr 1946. An diesen Maschinen wurden einst Holzschuhe für die bäuerliche Bevölkerung gefertigt — bei Führungen werden die Geräte erklärt und vorgeführt.
Die historische Schuhmacherwerkstatt zeigt Werkzeug und Einrichtung eines Schusters aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Leisten, Nähzeug und Flickwerkzeug erinnern an einen Beruf, der heute kaum noch existiert.
In der Wagenmacherei sind Werkzeuge und Vorrichtungen ausgestellt, die zum Bau und zur Reparatur von Pferdewagen und Holzrädern verwendet wurden. Die Stellmacherei ergänzt die Ausstellung um Geräte zur Holzbearbeitung im bäuerlichen Alltag.
Geräte zur Flachsverarbeitung zeigen den aufwändigen Weg vom Rohstoff zur fertigen Leinenfaser — vom Riffeln über das Rotten und Brechen bis zum Hecheln.
Führungen nach Absprache mit Michael Mersch (Tel.: +49 160 950 543 58).

Blick in die historischen Werkstätten

Historisches Werkzeug und Geräte
2. Donnerstag im Monat · 18:00 Uhr · Heimathaus
Was war – Was ist – Was wird und soll sein. Ein offener monatlicher Gedankenaustausch für alle Mitglieder. Nähere Informationen zu Terminen und Veranstaltungen im Veranstaltungskalender.
Der BRAWO-Singkreis trifft sich regelmässig zu Proben und Auftritten
Die Gruppe trifft sich wöchentlich zur Probe. Große Sangeskunst ist nicht erforderlich – Kommen und Mitmachen!
Chorleitung und Infos: Hans Happe, Mobil: +49 171 360 670 6
Termine nach Absprache
Pflege und Präsentation der historischen Traktoren und Landmaschinen. Interessenten sind herzlich willkommen.
Kontakt Treckerfreunde: Lukas Schoske, Mobil: +49 151 594 269 97
Derzeit eingestellt
Das Treffen der Gruppe Ahnenforschung im Stadtmuseum ist derzeit eingestellt. Bei Interesse bitte beim Stadtmuseum melden.
E-Mail: Stadtmuseum
Backen im Backhaus
Das Backhaus ist verwaist, wenn du Interesse am Backen hast, wie zur Jahrhundertwende, melde dich per Mail oder telefonisch.
E-Mail: heimatverein-ibbenbueren@t-online.de
Michael Mersch: +49 160 950 543 58
Die Treckerfreunde des Heimatvereins pflegen und präsentieren historische Traktoren und Landmaschinen. Interessenten sind herzlich willkommen! Kontakt: Lukas Schoske · Mobil: 0151 594 269 97
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Unsere Sammlung historischer Fahrzeuge und Maschinen ist ein lebendiges Zeugnis vergangener Zeiten. Wählen Sie über das Menü oben einen Bereich oder klicken Sie direkt:
🚜 Vereinsfahrzeuge 🚗 Fahrzeuge unserer Mitglieder 🐎 Kutsche und co.
Diese Fahrzeuge und Maschinen befinden sich im Eigentum des Vereins zur Heimat- und Brauchtumspflege Ibbenbüren e. V. und werden von unseren Mitgliedern ehrenamtlich gepflegt.
| Baujahr | 1952 |
| Leistung | 22 PS |
| Hubraum | 1.840 cm³ |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
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| Baujahr | 1949 |
| Leistung | 11 PS |
| Hubraum | 1.140 cm³ |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
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| Baujahr | 197X |
| Leistung | 51 PS |
| Hubraum | 2.826 cm³ |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
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| Erstzulassung | 19.10.1962 |
| Leistung | 14 PS |
| Hubraum | 844 cm³ |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
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| Baujahr | Nicht bekannt |
| Antrieb | 1–2 Pferde |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
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| Baujahr | Nicht bekannt |
| Antrieb | 1 Pferd |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
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| Hersteller | H. Niemeyer Söhne |
| Baujahr | 1952 |
| Antrieb | Pferde / später Traktor |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
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Der Horrido-2 ist ein dreireihiger Kartoffelkultivator des Herstellers H. Niemeyer Söhne aus dem Jahr 1952. Das Gerät wurde ursprünglich von Pferden gezogen und später für den Traktorbetrieb umgerüstet — ein typisches Zeugnis des landwirtschaftlichen Wandels in der Nachkriegszeit.
Das Unternehmen H. Niemeyer Söhne gehörte zu den traditionsreichen deutschen Landmaschinenproduzenten. Die Firma stellte unter anderem Kartoffelroder, Sämaschinen und andere Bodenbearbeitungsgeräte her. Der Name „Horrido" war ein eingetragener Markenname für ihre Rodermodelle.
| Typ | Horrido-2 |
| Hersteller | H. Niemeyer Söhne |
| Baujahr | 1952 |
| Antrieb | Pferde / später Traktor |
| Einsatz | Kartoffelen setzen und pflegen |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
In den frühen 1950er Jahren vollzog sich in der deutschen Landwirtschaft ein rasanter Wandel: Pferdegespanne wurden durch Traktoren ersetzt. Viele ältere Geräte wie der Horrido-2 wurden nachgerüstet, um weiterhin nutzbar zu bleiben. Der Übergang von Tier- zu Motorantrieb ist an vielen landwirtschaftlichen Maschinen dieser Ära ablesbar.
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Der Leiterwagen ist ein klassisches Pferdefuhrwerk, das einst auf Bauernhöfen und in der westfälischen Landwirtschaft allgegenwärtig war. Mit seinen seitlichen Holzleitern ließ er sich flexibel zum Transport von Heu, Stroh, Holz oder Erntegut einsetzen — ein vielseitiges Arbeitstier aus Holz und Eisen.
Leiterwagen gehörten zur Grundausstattung jedes landwirtschaftlichen Betriebs. Die seitlich angebrachten Holzleitern ließen sich je nach Ladung anpassen oder abnehmen. Das Fahrzeug wurde von ein bis zwei Pferden gezogen und war auf Feldwegen wie auf Hofpflaster gleichermaßen zuhause.
| Typ | Leiterwagen |
| Baujahr | Nicht bekannt |
| Antrieb | 1–2 Pferde |
| Rahmen | Holz mit Eisenbeschlägen |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
Der Leiterwagen des Heimatvereins wird von den Mitgliedern ehrenamtlich gepflegt und bei Veranstaltungen als lebendiges Ausstellungsstück präsentiert. Er ist ein stilles Zeugnis der bäuerlichen Arbeitswelt vergangener Generationen in und um Ibbenbüren.
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Der Marktwagen war das Transportmittel der Kaufleute und Bauern für den Weg zum Wochen- oder Jahrmarkt. Leichter und wendiger als ein Leiterwagen, genügte ein Pferd für das handliche Gefährt — ideal für kürzere Strecken und den Warentransport in die Stadt.
Marktwagen waren auf das Tragen von Marktware ausgelegt: Gemüse, Milchkannen, Eier oder handwerkliche Erzeugnisse. Die Ladefäche schützte empfindliche Waren vor Witterung und Stoß. In Ibbenbüren wie in vielen westfälischen Städten war der Wochenmarkt das wirtschaftliche Herzstück — solche Wagen formten das Stadtbild bis weit ins 20. Jahrhundert.
| Typ | Marktwagen |
| Baujahr | Nicht bekannt |
| Antrieb | 1 Pferd |
| Rahmen | Holz mit Eisenbeschlägen |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
Der Heimatverein bewahrt diesen Marktwagen als Teil seiner historischen Fahrzeugsammlung. Bei Veranstaltungen am Heimathaus ist er ein beliebtes Fotomotiv und erinnert an eine Zeit, in der der Markt noch mit Pferdefuhrwerken beliefert wurde.
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Unsere Mitglieder pflegen und erhalten mit viel Leidenschaft historische Fahrzeuge. Hier stellen wir einige dieser schönen Schätze vor.
| Baujahr | 1961 |
| Leistung | 14 PS (10,3 kW) |
| Hubraum | 850 cm³ |
| Besitzer | Lukas Schoske |
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| Baujahr | [Jahr] |
| Leistung | [PS] |
| Hubraum | [cm³] |
| Besitzer | Patrick Bäumer |
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| Baujahr | [Jahr] |
| Leistung | [PS] |
| Hubraum | [cm³] |
| Besitzer | [Name] |
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Haben Sie ein historisches Fahrzeug und möchten es hier vorstellen? Melden Sie sich bei Michael Mersch (Tel.: +49 160 950 543 58).
Der Deutz D15 aus dem Jahr 1961 ist ein einzylindriger Kleinschlepper mit dem bewährten luftgekühlten Deutz-Dieselmotor. Mit 14 PS war er ideal für kleinere Betriebe und Hofarbeiten — robust, sparsam und langlebig. Das Fahrzeug befindet sich im Besitz von Lukas Schoske und wird liebevoll gepflegt.
| Typ | Deutz D15 |
| Baujahr | 1961 |
| Motor | 1-Zyl. Diesel, luftgekühlt |
| Leistung | 14 PS (10,3 kW) |
| Hubraum | 850 cm³ |
| Besitzer | Lukas Schoske |
Die D-Baureihe von Deutz war in den 1950er und 1960er Jahren eine der erfolgreichsten Traktorfamilien Deutschlands. Das Markenzeichen blieb stets der luftgekühlte Dieselmotor — kein Wasser, keine Frostgefahr, wenig Wartung. Der D15 als kompakter Einzylinder war besonders auf kleinen Betrieben und in Weinlagen beliebt.
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UNIMOG — Der Unimog ist ein vielseitiges Nutzfahrzeug von Mercedes-Benz. Der Name steht für „Universal-Motor-Gerät“. Entwickelt wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg als landwirtschaftliches Fahrzeug, wird heute aber auch im Kommunalbetrieb, bei Feuerwehren, im Militär, im Katastrophenschutz und für Expeditionen eingesetzt.
| Typ | UNIMOG - UNIversal-MOtor-Gerät |
| Baujahr | [Jahr] |
| Motor | [Motortyp] |
| Leistung | [PS] |
| Hubraum | [cm³] |
| Besitzer | Patrick Bäumer |
Der Unimog (Universal-Motor-Gerät) ist ein vielseitiges geländegängiges Nutzfahrzeug mit Allradantrieb, das nach dem Zweiten Weltkrieg von Albert Friedrich konzipiert wurde. Ursprünglich war er als universelle Arbeitsmaschine für Land- und Forstwirtschaft gedacht. Die Entwicklung begann 1945, die ersten Serienfahrzeuge entstanden ab 1948. Heute wird der Unimog von Mercedes-Benz Special Trucks, einem Bereich von Daimler Truck, produziert und weltweit für Kommunal-, Bau-, Rettungs-, Militär- und Spezialaufgaben eingesetzt. Hier beim Transport von alten Schleppern.
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[Kurzbeschreibung des Fahrzeugs] — [Jahr, Hersteller, Besonderheit].
| Typ | [Typ] |
| Baujahr | [Jahr] |
| Motor | [Motortyp] |
| Leistung | [PS] |
| Hubraum | [cm³] |
| Besitzer | [Name] |
[Geschichte und Hintergrund des Fahrzeugs oder des Herstellers.]
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Der Allgaier R22 ist ein einzylindriger Dieseltraktor aus dem Jahr 1952 und gehört zu den markantesten Exponaten des Heimatvereins Ibbenbüren. Mit seinem charakteristischen Einzylinder-Dieselmotor von KAELBLE mit Verdampfer-Kühler, zählt er zu den begehrtesten Oldtimertraktoren überhaupt.
| Typ | Allgaier R22 |
| Baujahr | 1952 |
| Motor | 1-Zyl. Diesel, luftgekühlt |
| Leistung | 22 PS |
| Hubraum | 1.840 cm³ |
| Leergewicht | 1.600 kg |
| Achslast vorne | 900 kg |
| Achslast hinten | 1.500 kg |
| Gesamtgewicht | 2.400 kg |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
Die Allgaier Werke GmbH in Uhingen (Württemberg) begann nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Traktorenproduktion. Ab 1950 baute Porsche die Traktoren in Lizenz und übernahm schließlich die Produktion vollständig — die Maschinen wurden fortan als „Porsche-Diesel" vertrieben. Der R22 war das kleinste Modell der Baureihe und ideal für mittlere landwirtschaftliche Betriebe.
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Der Deutz F1M 414, liebevoll „11er Deutz" genannt, ist ein einzylindriger Schlepper aus dem Jahr 1949. Er steht für die robuste Nachkriegstechnik der Kölner Motorenfabrik Deutz und ist im Heimatverein Ibbenbüren liebevoll restauriert.
| Typ | Deutz F1M 414 |
| Baujahr | 1949 |
| Motor | 1-Zyl. Diesel, luftgekühlt |
| Leistung | 11 PS |
| Hubraum | 1.140 cm³ |
| Leergewicht | 1.260 kg |
| Achslast vorne | 600 kg |
| Achslast hinten | 1.200 kg |
| Gesamtgewicht | 1.800 kg |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
Deutz war einer der Pioniere des luftgekühlten Dieselmotors im Traktorbau. Das Prinzip — kein Wasser, keine Frostgefahr, weniger Wartung — machte die Deutz-Schlepper besonders zuverlässig. Der F1M 414 gehört zu den Nachkriegsmodellen, die in der deutschen Landwirtschaft den Wiederaufbau mitgetragen haben.
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Der Deutz D5206 ist ein Dreizylinder-Schlepper aus den 1970er Jahren mit dem bewährten luftgekühlten Deutz-Dieselmotor F3L912. Mit 51 PS gehört er zur mittleren Leistungsklasse und war in dieser Zeit ein weit verbreitetes Arbeitsgerät auf deutschen Bauernhöfen.
| Typ | Deutz D5206 |
| Baujahr | 197X |
| Motortyp | Deutz F3L912 |
| Zylinder | 3, luftgekühlt |
| Leistung | 51 PS |
| Hubraum | 2.826 cm³ |
| Leergewicht | ca. 2.000 kg |
| Achslast vorne | 1.280 kg |
| Achslast hinten | 3.000 kg |
| Gesamtgewicht | 4.000 kg |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
Die D-Baureihe von Deutz — ab Ende der 1960er Jahre produziert — war eine der erfolgreichsten Traktorfamilien der Nachkriegszeit. Das Markenzeichen blieb der luftgekühlte Dieselmotor, der Deutz-Schlepper von der Nordsee bis in die Alpen zuverlässig laufen ließ. Der D5206 ist ein typischer Vertreter dieser Ära.
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Der Kramer KL150 wurde am 19. Oktober 1962 erstmalig angemeldet und ist mit 14 PS ein kompakter Kleinschlepper der Kramer-Werke aus Gutmadingen. Angetrieben wird er vom bewährten luftgekühlten Deutz-Einzylindermotor — robust, wartungsarm und langlebig.
| Typ | Kramer KL150 |
| Erstzulassung | 19.10.1962 |
| Motortyp | Deutz F1L 712 |
| Zylinder | 1, luftgekühlt |
| Leistung | 14 PS |
| Hubraum | 844 cm³ |
| Leergewicht | 1.240 kg |
| Achslast vorne | 600 kg |
| Achslast hinten | 1.220 kg |
| zul. Gesamtgewicht | 1.820 kg |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
Die Kramer-Werke gehörten zu den bekannten deutschen Traktorherstellern der Nachkriegszeit. Ihre kompakten Schlepper waren besonders bei Betrieben mit engen Hofzufahrten und kleinen Feldern beliebt. Der KL150 war ein typischer Universalschlepper für Ackerbau und Hofarbeiten.
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Unsere Kutschen- und Wagensammlung umfasst seltene und gut erhaltene Exemplare aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Sie zieren nicht nur die Maschinenhalle, sondern sind auch bei besonderen Anlässen im Einsatz.
| Typ | Zweirädriger Einspänner |
| Epoche | 19. Jahrhundert |
| Antrieb | 1 Pferd |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
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| Typ | Vierrädriger Kutschenwagen |
| Epoche | 19. / frühes 20. Jh. |
| Antrieb | 1–2 Pferde |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
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| Typ | Vierrädriger Klappverdeck-Wagen |
| Epoche | 19. / frühes 20. Jh. |
| Antrieb | 2 Pferde |
| Dauerleihgabe | Familie Welp / Dörenthe |
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Der Tilbury Gig ist ein eleganter zweirädriger Einspänner des 19. Jahrhunderts, der von einem Pferd gezogen wird. Leicht, schnell und wendig — er war das sportliche Stadtgefährt der gehobenen Gesellschaft und auf Landstraßen gleichermaßen zuhause.
Der Gig wurde nach dem englischen Kutschenbauer Tilbury benannt und war besonders in England und auf dem europäischen Kontinent im 19. Jahrhundert weit verbreitet. Im Gegensatz zu schweren Reisekutschen bot er Platz für ein bis zwei Personen — ideal für den Alltag oder einen Ausritt in die Natur.
| Typ | Tilbury Gig |
| Bauart | Zweirädrig, Einspänner |
| Epoche | 19. Jahrhundert |
| Antrieb | 1 Pferd |
| Sitzplätze | 1–2 Personen |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
Der Tilbury Gig ist Teil der Kutschensammlung des Heimatvereins und wird in der Wagenremise am Heimathaus aufbewahrt. Er ist bei besonderen Vereinsveranstaltungen ein beliebtes Ausstellungsstück.
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Der Münsterländer Kirchwagen ist ein vierrädriger Kutschenwagen aus dem Münsterland, der ursprünglich für Ausfahrten zum Gottesdienst genutzt wurde. Überdacht und mit gefederten Sitzen ausgestattet, bot er auch bei schlechtem Wetter komfortablen Schutz für die Insassen.
Kirchwagen waren in den ländlichen Gemeinden des Münsterlandes bis ins frühe 20. Jahrhundert ein vertrautes Bild. Wohlhabende Bauernfamilien nutzten sie für den Weg zur Kirche, aber auch für Besuche und Festlichkeiten. Der gepflegte Kutschenwagen war ein sichtbares Zeichen bäuerlichen Wohlstands.
| Typ | Münsterländer Kirchwagen |
| Bauart | Vierrädrig, überdacht |
| Epoche | 19. / frühes 20. Jahrhundert |
| Antrieb | 1–2 Pferde |
| Besitzer | Heimatverein Ibbenbüren |
Der Kirchwagen gehört zu den ältesten Fahrzeugen in der Sammlung des Heimatvereins. Er erinnert an die enge Verbindung von Glaube, Gemeinschaft und Alltagsleben im westfälischen Landleben vergangener Jahrhunderte.
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Der Landauer ist eine vierrädriger Kutsche mit einem charakteristischen klappbaren Verdeck — vorne und hinten unabhängig voneinander zu öffnen. Als repräsentatives Gefährt der Oberschicht im 19. Jahrhundert war er gleichermaßen für Stadtfahrten wie für Ausflüge auf dem Land geeignet.
Der Landauer wurde nach der deutschen Stadt Landau in der Pfalz benannt, wo er vermutlich entwickelt wurde. Er galt als das vornehmste Alltagsgefährt seiner Zeit: offen bei schönem Wetter, geschlossen bei Regen — ein frühes Cabrio der Kutschenepoche. Adel, Bürgertum und wohlhabende Kaufleute schätzten ihn europaweit.
| Typ | Landauer |
| Bauart | Vierrädrig, Klappverdeck |
| Epoche | 19. / frühes 20. Jahrhundert |
| Antrieb | 2 Pferde |
| Sitzplätze | 4 Personen |
| Dauerleihgabe | Familie Welp / Dörenthe |
Der Landauer ist eines der eindrucksvollsten Exponate der Fahrzeugsammlung. Gut erhalten und liebevoll gepflegt, ist er bei Veranstaltungen des Heimatvereins ein Publikumsmagnet und ziert die Wagenremise am Heimathaus. Das Fahrzeug ist eine Dauerleihgabe der "Familie Welp" aus Dörenthe. Der Landauer steht seid 2024 am Heimathaus.
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Hier finden Sie alle Veranstaltungen und Termine des Vereins zur Heimat- und Brauchtumspflege Ibbenbüren e. V. im Jahr 2026. Bei Fragen oder für Anmeldungen wenden Sie sich bitte an Michael Mersch (Tel.: +49 160 950 543 58).
| Datum | Uhrzeit | Veranstaltung | Ort |
|---|---|---|---|
| 21. März 2026 |
Beginn: 15:30 Uhr | Jahreshauptversammlung Rechenschaftsbericht, Wahlen und Ausblick auf das Vereinsjahr |
Heimathaus Am Sportzentrum 30 |
| 09. April 2026 |
Beginn: 18:00 Uhr | Klönabend Was war – Was ist – Was wird und soll sein. Ein offener monatlicher Gedankenaustausch für alle Mitglieder. |
Heimathaus Am Sportzentrum 30 |
| 07. Mai 2026 |
Beginn: 17:00 Uhr | Frühjahrsfest mit Maibaumaufstellen Traditionelles Singen unter dem Maibaum mit dem BRAWO-Singkreis und Bewirtung |
Heimathaus Am Sportzentrum 30 |
| 11. Juni 2026 |
Beginn: 18:00 Uhr | Klönabend Was war – Was ist – Was wird und soll sein. Ein offener monatlicher Gedankenaustausch für alle Mitglieder. |
Heimathaus Am Sportzentrum 30 |
| Datum | Uhrzeit | Veranstaltung | Ort |
|---|---|---|---|
| 4. Juli 2026 |
Abfahrt: 9:00 Uhr Treff: 8:30 Uhr |
Treffen mit der Partnerstadt Hellendorn Vorstellung des Vereins mit der Seilerei. |
Heimathaus Am Sportzentrum 30 |
| 16. Juli 2026 |
11:00 – 17:00 Uhr | Sommerfest mit dem BRAWO-Singkreis Singen · Klönen · Grillen · Entspannen |
Heimathaus Am Sportzentrum 30 |
| 08. bis 23. August 2026 |
Sommerpause Anfragen zum Heimathaus können telefonisch angefragt werden bei Michael Mersch · Tel.: +49 160 950 543 58 oder eine Mail an den Heimatverein-Ibbenbueren senden. |
||
| 08. September 2026 |
Beginn: 17:00 Uhr | Messe nach Ibbenbürener Kirmes Traditioneller Wortgottesdienst am Tag nach Ibbenbürener Kirmes mit dem BRAWO-Singkreis |
Innenhof Heimathaus Am Sportzentrum 30 |
| 17. September 2026 |
Beginn: 18:00 Uhr | Rievkoken eten Traditioneller Klönabend mit Sponsorenessen und Reibeplätzchen (Rievkoken) |
Heimathaus Am Sportzentrum 30 |
| 08. Oktober 2026 |
Beginn: 17:00 Uhr | Erntedank mit dem BRAWO-Singkreis Herbstfest mit Erntedankkranz aufhängen |
Heimathaus Am Sportzentrum 30 |
| 12. November 2026 |
Beginn: 18:00 Uhr | Klönabend Was war – Was ist – Was wird und soll sein. Ein offener monatlicher Gedankenaustausch für alle Mitglieder. |
Heimathaus Am Sportzentrum 30 |
| 10. Dezember 2026 |
Beginn: 15:00 Uhr | Adventsfeier Gemütliche Adventsfeier mit Kaffee, Kuchen, Weihnachtsgebäck und Musik mit dem BRAWO-Singkreis |
Heimathaus Am Sportzentrum 30 |
| ab 21. Dezember 2026 bis 3. Januar 2027 |
Winterpause Anfragen zum Heimathaus können telefonisch angefragt werden bei Michael Mersch · Tel.: +49 160 950 543 58 oder eine Mail an den Heimatverein-Ibbenbueren senden. |
Heimathaus Am Sportzentrum 30 |
Eindrücke aus dem Vereinsleben, von Veranstaltungen und unserem Heimathaus. Zum Vergrößern auf ein Foto klicken.
07.September.2024 · Freizeithof Bögel-Windmeyer · 100 Jahr Feier
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09.April.2024 · Heimathaus · aus 15L Rohmilch wurden 445gr. Butter
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1. Vorsitzender
Emil-Frank-Straße 9 · 49479 Ibbenbüren
Tel.: 0 54 51 / 88 625
Mobil: 0160 / 950 54 358
heimatverein-ibbenbueren@t-online.de
2. Vorsitzender / Stellvertreter
Mobil: 0171 / 279 6980
Schriftführerin & Kassierer
Raabestraße 12 · 49477 Ibbenbüren
Tel.: 0 54 51 / 89 97 01
Schriftführerin
49477 Ibbenbüren
Tel.:
Jugendwart
An der Matthäuskirche 15
49477 Ibbenbüren
Mobil: 0155 / 690 039 18
Treckerfreunde
49479 Ibbenbüren
Mobil: 0151 594 269 97
Wir würden uns freuen, Sie als neues Mitglied begrüßen zu dürfen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 24 Euro (ab 01.01.2024).
→ Beitrittserklärung herunterladen (PDF)| Bank | Volksbank Tecklenburger Land eG |
| BIC | GENODEM1IBB |
| IBAN | DE14 4036 1906 0003 3013 00 |
| Bank | Kreissparkasse Steinfurt |
| BIC | WELADED1STF |
| IBAN | DE14 4035 1060 0003 0108 73 |
Am Sportzentrum 30 · 49477 Ibbenbüren
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In blauem, gold bordiertem Schild ein aufrecht stehender goldener Anker — so lautet die heraldische Beschreibung des Ibbenbürener Stadtwappens. Der Anker vor dem Heimathaus ist eine Hommage an dieses Wappen und seine jahrhundertelange Geschichte.
Ibbenbüren wurde am 1. Februar 1724 durch den preußischen König zur Stadt erhoben. Auf dem ältesten bekannten Siegelabdruck aus dem Jahr 1768 ist zu lesen: „Siegellum Rex Borrus Civitatis Ibbenburensis" (Siegel, verliehen durch den König der Stadt Ibbenbüren). Das Wappenbild: ein aufrecht stehender Anker im Schild.
Das Ankerwappen stammt ursprünglich aus der Grafschaft Lingen, zu der das Kirchspiel Ibbenbüren seit 1548 endgültig gehörte. Das Lingener Wappen — goldener Anker in blauem Feld — ist seit 1509 überliefert. Als die Grafschaft Lingen 1702 durch Erbfolge an Preußen fiel (Erblasser: König Wilhelm III. von Großbritannien), wurde das Lingener Wappen frei und konnte anderweitig vergeben werden. Ibbenbüren, als Zentralort der Obergrafschaft Lingen, erhielt es.
Noch älter ist die Verbindung des Ankers mit den Grafen von Tecklenburg: Seit 1475 war der goldene Anker im blauen Feld nachweislich Bestandteil ihres Wappenschildes. Bereits im 13. und 14. Jahrhundert siegelten tecklenburgische Ministerialenfamilien mit einem solchen Ankerwappen. Der Anker symbolisiert die tecklenburgische Zollstation und den Anliegeplatz in Lingen an der Ems — dort, wo sich später Schloss und Stadt Lingen entwickelten. Die Grafen besaßen auch die Fischereirechte an der Ems.
Ibbenbüren selbst hatte und hat keinen schiffbaren Fluss. Der Anker im Stadtwappen ist daher keine Erinnerung an eigene Schifffahrt, sondern eine Reminiszenz an das alte lingische Wappen — ein historisches Erbe, das über Jahrhunderte weitergegeben wurde.
1975 wurde das Wappen durch Urkunde des Regierungspräsidenten in Münster der im Rahmen der nordrhein-westfälischen Gebietsreform neu gebildeten Stadt Ibbenbüren formell verliehen. Der Wappenschild wurde dabei um eine goldene Bordierung erweitert.
Quelle: Siegfried Rauer, Ibbenbüren, September 1995
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Der Anker vor dem Heimathaus — Symbol des Ibbenbürener Stadtwappens
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